Home


Alltagsgeschichten und „Es war einmal...“


Mal nachdenklich, mal amüsant. Mal Hochdeutsch, mal Plattdeutsch.

In meinen Alltagsgeschichten und Kurzprosa geht es um Nacktschnecken auf dem Rasen, um geborgtes Geld, das auf nimmer-wiedersehen verschwindet, das Biikebrennen, den Rentner auf dem Sofa oder das Weihnachtspäckchen an der Tür. Die Stücke spiegeln meinen, aber auch den Alltag meiner Mitmenschen wider.

„Es war einmal..."

Märchen sind meine zweite grosse Leidenschaft und dies nicht nur, weil es sich um spannende Geschichten handelt.

In Märchen steckt viel mehr. Sie sind eine echte Lebens- und Entwicklungshilfe!

Leseprobe:

Op de Straat

Kurzgeschichte, Plattdeutsch, 2017



Huch – wat weer dat denn!?

Dor fohr ick mit mien Fohrrad ganz mackelich op de Straat na de lütte Stadt mit all de Inkoopmöglichkeiten.

Uns Dörp hett so wat jo nich mehr. Rechts un links Wischen und Felder un denn dat: Dor flüggt mi doch ut dat Auto vör me de leere

„Coffee to go“-Bäker  um de Ohren. Hebbt de denn noch nix  vun geele Säcke höört oder dorvun, dat se den Kaffee ok in dien mitbrochten Bäker eenfüllt? Naja, een kann je ok nich allens weeten – Over Leergut ut dat Auto smieten, dat geiht gar nich!

Sall ick em opheben? Un wat is, wenn de, de dort ut drunken hätt, nu Grippe harr oder wat feel Dulleres?

Överall int't Fernsehen vertellt se uns: „Pass op -  Bakterien, Bakterien, Bakterien. Dor musst du di foorts de Hannen waschen".

Un nu?  Mut ick Angst hebbn - blots, wenn ich en Bäder opheben will? Nee! Aver ick hebb mien Kinner so optrocken, dat se narns wat wegsmieten dörvt, un nu schall ick den Müllmann för annere moken?

Jüst as ick vun mien Rad stegen bün, över mienen inneren „Schweinehund“ överweg...


Wie das mit dem Becher und meinem Schweinehund weiter geht, können Sie u.a. auf meinen CD's hören.

Bitte gehen Sie dazu in der Kopfzeile auf die Seite „Meine Geschichten“.

Leseprobe:

Kurzbein's Einladung

Märchen,  2016



Kurzbein öffnete leise die Tür. Sonst reißt er sie mit Lärm auf!

Putzt seine Pfoten ganz gründlich ab, was er sonst immer vergißt, schmeißt die Kindergartentasche nicht in die Ecke,

sondern legt sie ins Fach, setzt sich an den Tisch und strahlt Mama Hase an.

„Ist was?“ fragt sie. „ Hast Du was verbrochen oder weshalb kommst Du so brav zur Tür rein?“

„Wieso, was soll sein?“

„Naja, ich dachte nur. Hast Du Dir die Hände gewaschen?“

„Nö, vergessen, aber ich geh' schnell“. Beim Rausgehen rennt er vor lauter Gefallenseifer fast Großohr um.

„Was hat der denn?“, fragt Großohr Mama Hase.

„Weiß nicht, krieg'  ich aber noch raus!“

Inzwischen hoppeln so langsam alle  in die Hasenküche, setzen sich an den Tisch und freuen sich, dass Mama Hase mal wieder Möhren, Äpfel und Kraut zusammengetragen hat und sie alle zusammen essen können. Zum Trinken gehen dann alle raus an den Bach und freuen sich auf das Spielen miteinander. Nur Kurzbein fragt: „Mama, soll ich helfen, die Möhren in den Sand zurückzulegen?“

„Schatz, geh' raus spielen, ich mach' das schon“.

Kurzbein druckst rum, schaut Mama Hase an, geht langsam raus, stößt Großohr in die Rippen und sagt:

„Großohr, bist Du heute nachmittag zu Hause?

„Ja, wieso?“

„Ich mein nur...“

„Wieso, ich mein nur...? Du bist sehr komisch heute!“

„Ja? Find ich nicht, ich bin nur fröhlich!“

In dem Moment kommt Hoppel um die Ecke und schreit ganz laut: „Schaut mal, wer da kommt!“.

Geschniegelt und in Sonntags-Latzhosen mit Blumen und Geschenk in der...


Wie das mit Kurzbein, Großohr, Mama Hase und dem ganzen Hasengehopse weiter geht, können sie u.a. auf meinen CD's hören.

Bitte gehen Sie dazu in der Kopfzeile auf die Seite „Meine Geschichten“.

Copyright @ All Rights Reserved